N e w s

 

Erdbebeneinsatz in der Region Latium

Gegen halb Vier Uhr früh des 24. August 2016 erschütterten mehrere Erdstöße das Gebiet um die Regionen Latium, Marken, Abbruzzen und Umbrien. Der Erdstoß mit der größten Magnitude erreichte einen Wert von 6,0 auf der Richter-Skala (bei der Magnitude 6.0 wird das 30fache an Energie frei als bei einem Beben der Stärke 5.0). Da zu diesem Zeitpunkt viele Menschen in ihren Häusern waren, konnten sie sich nicht mehr aus den einstürzenden Häusern retten. Das genaue Ausmaß konnte allerdings nur schwer eingeschätzt werden, da viele abgelegene Bergdörfer betroffen waren.

Die Agentur für Bevölkerungsschutz in Bozen bot den betroffenen Regionen sogleich Hilfe an. Nach einigen Verzögerungen wurde der Marschbefehl für eine Suchhundestaffel am Nachmittag gegeben. Am Vormittag hatte der Landesverband der Südtioler Bergrettung seine Mitglieder über das digitale Alarmierungsnetz über einen möglichen Hilfseinsatz informiert. Schließlich konnte der Südtiroler Hilfszug um 8:00 Uhr Abends Richtung Latium starten. Dreizehn Suchhunde-Teams von der Bergrettung Südtirol, dem CNSAS (Corpo Nazionale del Soccorso Alpino e Speleolgoco), den Rettungshunden Pustertal und dem Ucs Dolomiten beteiligten sich daran.

Gegen 6:00 früh des Folgetages kam der Suchtrupp im Erdbebengebiet an. Während der Anfahrt hatte sich unser Ziel von Rieti auf Amatrice geändert. Dort angekommen, stellten wir fest, dass viele Rettungskräfte und Hilfsmittel beretis vorhanden waren. Die Koordinierung dieser schien aber schwierig. Erst nach ein paar Stunden des Wartens wurde uns ein Auftrag gegeben. Einige Häuser, die eingestürzt oder teilweise eingestürzt waren, schienen noch nicht kontrolliert worden zu sein. Wir übernahmen diese Gebäude; später stellete sich heraus, dass diese bereits Abgesucht wurden, nur fehlte der Einsatzleitung die Dokumentation darüber.

Für die umliegenden Dörfer lagen der Einsatzleitung nur wenige Informationen vor. Wir wurden angewiesen einige davon auf Schäden oder notwendige Hilfeleistungen zu kontrollieren. Diese Aufgabe nahmen wir am Nachmittag und am Folgetag wahr. Die Suche mittels unserer Rettungshunde war aber nicht mehr notwendig. Am Abend machten wir uns somit wieder Richtung Heimat auf.

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Neues Einsatzfahrzeug

Heuer konnten wir das in die Jahre gekommene Hundeführer-Einsatzfahrzeug duch ein neues ersetzen. Wir entschieden uns für einen Van der Marke Mercedes-Benz. Mit diesem Fahrzeug ist es uns möglich Material und Personal sicher an den Einsatzort zu bringen.

 

Neues Einsatzfahrzeug

Durch die zunehmenden Einsatzzahlen der letzten Jahre entschlossen wir uns ein zusätzliches Einsatzfahrzeug anzuschaffen. Die Wahl fiel dabei auf ein bewährtes Modell, einen Land Rover Defender mit 5 Sitzplätzen und der Möglichkeit einen Patienten liegend zu transportieren. Auf diesem Weg nochmals herzlichen Dank den Sponsoren und Gönnern!

 

Zu Besuch beim BW-ZSA

Mitte März hatten zwei Mitglieder die Möglichkeit...

 

Stadtfest Bruneck 2011

Auch heuer beteiligte sich die Bergrettung Bruneck an dem alle zwei Jahre stattfindenden Stadtfest. Hier einige Eindrücke...

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Jahreshauptversammlung 2011

Am 4. März fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Bergrettungsdienstes im AVS Bruneck...

 

 Liftrettungskurs Plose

Erst kürzlich fand an der Plose Umlaufbahn...

 

Bereitschaftsdienst GIRO D'ITALIA

Am 25. Mai machte die 93. Ausgabe der Italienrundfahrt halt im Pustertal. Von St. Vigil ging es auf den 2273m hohen Kronplatz. Dieses Einzelzeitfahren zählt zu den härtesten Etappen der diesjährigen Rundfahrt. Um die Sicherheit und medizinische Versorgung sicher zu stellen, stand unter anderem die Bergrettung Bruneck am Zielgelände in Bereitschaft.

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 Locknfest 2010

Alle zwei Jahre findet am Kronplatz das "Locknfest" statt, mit welchem zugleich das Ende der langen Wintersaison ausgiebig gefeiert wird.

Am 18. April strömten tausende von Schaulustigen zur „Lacke“, welche traditionsgemäß auf der Brunecker Seite des Kronplatzes, bei der Seewiese errichtet wird.

Neben 2 Notärzten, 13 freiwilligen Helfern des Weißen Kreuzes und der Finanzwache, leisteten 3 Bergretter ihren Dienst, um für die Sicherheit der waghalsigen Athleten und Zuschauer zu sorgen. Bereits in der Vergangenheit kam es zu schwersten Verletzungen, beim Versuch die Lacke mit Skiern, Snowboard oder anderen Gefährten, zu überqueren.

Die Bergrettung übernahm dabei die Absicherung der ziemlich steilen Anfahrtsstrecke. Zum Glück verlief das Fest dieses Jahr ohne größere Zwischenfälle.

 (MS)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Helikopter-Grundkurs

Um für Notfälle, welche mit Unterstützung eines Rettungshelikopters...

Sportmesse Bruneck

"Gesund bleiben - Sport treiben" war das Motte der Sportmesse 2010 am Brunecker Rathausplatz. Verschiedene Sport- und Freizeitvereine stellten ihre Tätigkeit vor und boten die Möglichkeit in einige Sportarten hinein zu schnuppern. Auch der Bergrettungsdienst stellte sich vor, um für die alpinen Gefahren zu sensibilisieren.

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